Himbeer-Sterne

Ich war gestern fleißig und habe vier verschiedene Sorten von Keksen gebacken, wovon ich euch vor Weihnachten drei Sorten vorstellen möchte! Die erste Sorte sind meine absoluten Lieblingskekse und heißen „Himbeer-Sterne“.

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Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 120g Zucker
  • 150g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Fläschchen Butter-Vanille Aroma
  • abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 200g Himbeergelee (Ich habe „Himbeergelee nach Hausfrauenart“ von Schwartau genutzt)

Zunächst gebt ihr Mehl, Zucker, Butter, das Ei, Vanille-Aroma und die abgeriebene Zitronenschale in eine Rührschüssel und verknetet alles zu einem Mürbeteig händisch! Achtung: gutes Armtraining! ;). Wenn der Teig schön glatt und zu einer homogenen Masse geworden ist, formt ihr diesen zu einer Kugel und wickelt ihn in Frischhaltefolie ein. Der Teig muss nun etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Wenn der Teig im Kühlschrank geruht hat, rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Nun kommen eure Förmchen in den Einsatz. Ihr braucht, egal welche Form ihr letztendlich machen möchtet, immer ein großes und das passende kleinere Förmchen dazu. Ich habe mich, wie jedes Jahr, für Sterne entschieden. Ihr stecht also die großen Sterne aus und bei der Hälfte der großen Sterne, müsst ihr noch einen kleinen Stern in der Mitte ausstechen, sodass ein Rand entsteht.

Nun legt ihr die Sternenränder passend auf die ganzen Sterne und drückt den Rand leicht auf den unteren Stern. Das alles wiederholt ihr so lange, bis ihr keinen Teig mehr übrig habt.

Die zusammengesetzen Sterne müsst ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C etwa 10-12 Minuten je nach Wunsch des Bräunungsgrads. Zu dunkel würde ich sie allerdings auf keinen Fall werden lassen! Nach dem Backen nehmt ihr die Kekse vom Backblech und lasst sie auskühlen.

Wenn die Kekse ausgekühlt sind, erwärmt ihr das Himbeer-Gelee vorsichtig in einem Topf, bis es flüssig geworden ist und sich alles zu einer Masse aufgelöst hat. Dann füllt ihr behutsam mit einem Teelöffel das Gelee in die Sterne. Es kann sein, dass ihr ab und zu das Gelee erneut erwärmen müsst, da es während des Einfüllens wieder leicht erstarren kann, wenn man zu langsam arbeitet (so wie ich 😀 ). Wenn alle Kekse fertig sind, lasst ihr die Kekse auskühlen oder stellt sie kalt, bis das Gelee erstarrt ist. Wer mag, kann diese noch mit Puderzucker bestreuen.

Fertig sind meine Lieblingskekse!

Zubereitungszeit: etwa 1,5 Stunden

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Eine besinnliche Adventszeit und guten Appetit wünscht euch,
eure Kochkrake

Himbeer-Käsekuchen

Wem der normale Käsekuchen zu langweilig geworden ist, der findet hier vielleicht seinen neuen Lieblingskäsekuchen, aber nur unter der Bedingung, dass eine Himbeer-Leidenschaft vorhanden ist. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dieser pinke Prinzessinnen-Traum auch etwas für starke Männer ist 😀

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Zutaten für den Teig: Zutaten für die Masse:
  • 100g Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 180g Mehl

 

 

 

  • 125g Butter
  • 200g Zucker
  • 3 Eier
  • 450g Tiefkühl-Himbeeren
  • 1 Prise Salz
  • 70g Speisestärke
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 250 ml Schlagsahne
  • 3 Esslöffel Puderzucker
  • 3 Esslöffel Himbeersaft/-sirup

Zunächst müsst ihr den Mürbeteig vorbereiten. Dafür verknetet ihr alle oben genannten „Zutaten für den Teig“ entweder mit der Hand oder mit dem Knethaken eures Handrührers. Am Ende sollte ein glatter Teig dabei heraus kommen, der an einen Keksteig erinnert. Diesen Teig formt ihr zu einer Kugel und wickelt ihn in Frischhaltefolie ein. Dann legt ihr den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank.

Danach kocht ihr 450g Himbeeren in einem großen Topf mit 75g Zucker auf. Sobald die Himbeer-Zucker-Mischung eine dickflüssige Masse geworden ist, müsst ihr diese durch ein Sieb passieren, sodass ihr am Ende nur noch eine samtige, kernlose Himbeersoße habt. Dann mischt ihr in einer kleinen Schüssel 75g Speisestärke mit 3 Esslöffeln Himbeersirup oder -saft und wenn sich die Speisestärke mit dem Himbeersirup vereint hat, gebt ihr das zu den passierten Himbeeren hinzu und erwärmt alles unter ständigem Rühren kurz. Achtet darauf, dass die Masse nicht anfängt zu kochen!  Dann lasst ihr alles Abkühlen!

Nun kommt das, was den Kuchen erst zum Käsekuchen macht. Dafür mixt ihr zunächst 125g Butter, 125g Zucker, 1 Packung Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts zusammen, bis die Masse cremig wird. Dann gebt ihr unter ständigem Rühren 3 Eier hinzu – 😀 natürlich ohne Schale. Als nächstes rührt ihr 750g Magerquark, 45g Speisestärke, und steifgeschlagene Sahne unter die Masse. Mittlerweile sollte das Himpeerpüree abgekühlt sein und dann könnte ihr das Püree (BIS AUF 6 ESSLÖFFEL, die ihr für den dekorativen Guss braucht) unter die Quarkmasse heben. Wenn ihr den beides nicht perfekt untereinander mischt, dann entsteht nachher ein schöner Marmor-Effekt! Den Ofen heizt ihr am Besten schon mal auf 180°C (Umluft 160°C) vor.

Jetzt könnt ihr den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen. Legt ein Stück Backpapier auf den Boden eurer Springform und schließt die Springform wieder. Den überschüssigen Rest des Backpapiers könnt ihr abschneiden (Siehe folgendes Bild). Diesen ausgerollten Teig müsst ihr nun in die Springform legen und überall andrücken. Das ganze braucht ein wenig Fingerspitzengefühl und Zeit, aber wenn es euch nicht sofort gelingt, könnt ihr den Teig auch stückweise andrücken, indem ihr den Teig in mehrere Stücke schneidet. Prinzipiell ist es einfach wichtig, dass ihr überall in der Springform (am Boden, sowie am Rand) Teig gleichmäßig angedrückt habt. Dann stecht ihr mit einer Gabel kleine Löcher in den Boden!20151120_174948

Nun könnt ihr endlich die Himbeer-Quark-Masse in die Springform füllen. Jetzt kommt ein wichtiger Schritt: Nehmt die Springform gut in die Hände (haltet sie wirklich fest!) und klopft sie dann mehrmals vorsichtig auf den Tisch oder die Arbeitsplatte, so dass Luft aus der Masse entweichen kann. Dann darf der Kuchen für 1:10 Stunden in den Backofen! 🙂 Wenn der Kuchen fertig ist, lasst ihn in der Form auf einem Gitter auskühlen.

Nach dem Auskühlen, könnt ihr den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen. Das restliche Himbeerpüree (6 Esslöffel) vermischt ihr dann mit 2 Esslöffeln Puderzucker. Lasst eurer Fantasie freien Lauf und garniert den Kuchen mit dem Püree und bestreut den Rand mit dem restlichen Puderzucker.

Na, endlich! Fertig ist der Himbeer-Käsekuchen! Arbeitszeit: etwa 40-50 Minuten + Back- und Kühlzeiten

Bon Appetit wünscht die Kochkrake.

Käsestangen mit italienischen Gewürzen

Diese Käsestangen mit italienischen Kräutern sind ein toller Snack, wenn sich auf Schnelle Gäste ankündigen oder man gemeinsam mit seinen Freunden einen DVD-Abend plant 🙂 Achtung, Kalorienbombe!
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Was ihr für diese knusprige Sünde braucht, seht ihr hier:

  • 1 Packung Blätterteig
  • Tomatenmark
  • Italienische Gewürze wie z.B. Oregano, Basilikum, Majoran
  • 1 Packung geriebener Gouda
  • 1 Ei
  • 1 Schuss Milch

Zunächst schneidet ihr den Blätterteig in 12-16 gleiche Teile, so wie auf dem Bild gezeigt. Das klappt am besten, indem ihr den Teig immer wieder halbiert. Ihr bestreicht die Blätterteigstreifen mit einem verquirlten 20151120_212741Ei, zu dem ihr einen Schuss Milch hinzugefügt habt. Danach bestreicht ihr die Streifen großzügig(!) mit Tomatenmark. Das klappt am Besten mit einem Pinsel. Danach bestreut ihr alles ebenfalls großzügig mit italienischen Gewürzen wie Basilikum, Oregano & Majoran. Seid weder mit den Gewürzen, noch mit dem Tomatenmark geizig. Wer es etwas schärfer mag, dem werden Chili-Flocken in den Käsestangen sicherlich schmecken. Als nächstes streut ihr den geriebenen Gouda auf die gesamte Fläche und verteilt alles gleichmäßig. Ihr könnt den Backofen schon auf 250°C (Umluft) vorheizen. Soweit, so gut…

Jetzt wird es ein wenig knifflig. Die Enden der Blätterteigstreifen müsst ihr nun ineinander verdrehen, bis Spiralen entstehen. Dabei müsst ihr darauf achten, dass der Käse nicht hinaus fällt. Die einzelnen Spiralen oder Stangen könnt ihr dann auf ein Backbleck mit Backpapier legen. So fahrt ihr fort, bis ihr mit allen Streifen fertig seid. Auf dem folgenden Foto seht ihr, wie die Käsestangen nach dem verdrehen aussehen sollten. Es muss auch überhaupt nicht perfekt oder gleichmäßig aussehen! 🙂

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Dann bestreicht ihr die Käsestangen auf der Blätterteigfläche noch mit der restlichen Ei-Milch-Mischung. So bekommen sie eine fantastische goldene Farbe. Danach backt ihr die Käsestangen für 10 Minuten bei 250°C (Umluft) und könnt Sie warm oder kalt genießen 🙂

Arbeitszeit: 10 Minuten ohne Backzeit

Guten Appetit wünscht die Kochkrake!

Brötchen Elsässer Art

Wenn man keinen Aufschnitt mehr im Kühlschrank hat oder mal etwas Besonderes auf dem Brötchen haben will, der muss kreativ werden. Deswegen ist mir heute spontan folgende Idee in den Sinn gekommen. Ich präsentiere: Brötchen Elsässer Art.

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Was ihr für diesen Gaumenschmaus (pro Brötchen) braucht, seht ihr hier:

  • 1 Bio-Roggenbrötchen (oder Ähnliches) zum Aufbacken
  • 50-80g Frischkäse
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 mittelgroße Knoblauchzehe
  • 40-50g Speckwürfel/Rohschinken/Katenschinken (Ich habe die Light-Version ohne Fett genommen)
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Öl

Zunächst backt ihr das Brötchen, so wie es auf der Packung steht, im Backofen auf. Währenddessen mischt ihr den Frischkäse mit Pfeffer und einer kleinen(!) Prise Salz und presst die Knoblauchzehe in den Frischkäse. Nach gutem Umrühren könnt ihr die Knoblauch-Creme zur Seite stellen und eine kleine Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Wenn ihr seht, dass das Brötchen langsam fertig wird, könnt ihr den Speck in einer kleinen Pfanne knusprig-braun anbraten. Wer ebenfalls die fettarme Variante nimmt, dem empfehle ich einen halben Teelöffel Öl in die Pfanne zu geben, damit der Speck nicht so schnell anbrennt. Wenn der Speck fertig ist, könnt ihr noch die Zwiebeln dazu werfen und ein bisschen Umrühren. So übernehmen die Zwiebeln das Aroma des Specks. Ihr könnt die Pfanne nun auch schon von der Herdplatte nehmen.

Wenn das Brötchen fertig gebacken ist, schneidet ihr es ein wenig auf und holt das Innere des Brötchens heraus, sodass eine Tasche entsteht. Achtet darauf, dass ihr das Brötchen nicht zu weit aufschneidet, damit ihr nachher einfacher essen könnt! 😉

Jetzt füllt ihr die Knoblauch-Creme großzügig in die Tasche und befüllt sie dann mit der Speck-Zwiebel-Mischung. Seid nicht sparsam! 😀 Falls euch etwas übrig bleibt von der Creme und dem Speck, könnt ihr diese nachher noch mit dem Inneren des Brötchens essen. So muss nichts weggeworfen werden. Am Besten genießt ihr das Brötchen noch warm, direkt aus dem Ofen.

Arbeitszeit: 10 Minuten (15-20 mit Aufbacken)

Bon Appetit wünscht die Kochkrake!

Röstbrot mit 3 hausgemachten Dips

Für alle, die gerne mit den Händen essen und für alle, die ihre Finger nicht von leckeren Snacks lassen können, habe ich jetzt genau das Richtige! Die, meiner Meinung nach, leckersten Dips aller Zeiten 😀IMG_2015-11-11 21:34:17
Was ihr für dieses schmackhafte Trio & dem Röstbrot benötigt, seht ihr hier:

Für die Aioli:

  • Rapsöl
  • 1 Ei
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Salz & Pfeffer
  • Senf

 Für die Guacamole:

  • 1 reife Avocado
  • 1 kleine Tomate
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • etwas Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer

 Für den Feta-Dip:

  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Fetakäse
  • 2 Teelöffel Ajvar
  • 2 Teelöffel Sambal Oelek
  • Chilipulver/-flocken
Außerdem: Euer Lieblingsbrot (Ich habe mich für Sonnenblumenbrot vom Bäcker entschieden.) & Öl zum Anbraten

Zunächst halbieIMG_2015-11-11 20:43:45rt ihr die Avocado und entnehmt das Fruchtfleisch, was ihr in einem Schälchen sammelt und mit einer Gabel fein zerdrückt. Dann hackt ihr die Tomate in ganz kleine Stückchen und fügt diese zur Avocado hinzu. Ich habe dabei das Innenleben der Tomate weggelassen, damit der Dip nicht so flüssig wird und keine Kerne vorhanden sind. Dann presst ihr die kleine Knoblauchzehe in das Schüsselchen und pfeffert und salzt noch ordentlich. Ein Spritzer Zitronensaft rundet das ganze ab. Ihr vermengt alles und fertig ist auch schon der erste Dip.

Der zweite Dip entsteht, indem ihr zunächst 100 g FrischIMG_2015-11-11 20:43:57käse in eine Schüssel gebt und 100 g Fetakäse oder Balkankäse in der Schüssel zerbröselt. Dazu kommen 2 großzügige Teelöffel Ajvar, sowie Sambal Oelek und wer mag, fügt noch Chiliflocken oder -pulver hinzu. Auch das wird gut mit der Gabel vermengt und Dip #2 ist ebenfalls fertig.

Jetzt wird es etwas komplizierter. Wer schon mal versucht hat eine Mayonaise selber zu machen, weiß wovon ich spreche. Ihr müsst zunächst ein Ei in einen hohen Behälter geben und etwas Rapsöl oder geschmacksneutrales Öl hinzugeben. Dann geht ihr mit dem Stabmixer bis an den Boden des Behälters und fangt an zu mixen. Dort lasst ihr den Stabmixer für einige Zeit und zieht den Mixer langsam etwas höher, während ihr gaIMG_2015-11-11 20:43:50nz langsam noch etwas Öl dazu fließen lasst, bis ihr merkt, dass die Mayonaise sich bindet und fest wird. Sobald die Mayonaise einmal fest ist, könnt ihr eine große Knoblauchzehe hineinpressen, sowie einen halben Teelöffel Senf und Salz, sowie Pfeffer hinzugeben. Es kann sein, dass euch das nicht beim ersten, zweiten oder auch beim dritten Mal gelingt, aber gebt nicht auf! Sobald ihr das mit der richtigen Konsistenz einmal hinbekommen habt, werdet ihr nicht mehr ohne diese Aioli leben können! Hoch lebe der Knoblauch! 😀

Die Dips könnt ihr erstmal kalt stellen und danach könnt ihr das IMG_2015-11-11 20:43:38Röstbrot zubereiten. Am liebsten schmeckt mir ein dick geschnittenes, leckeres Brot von der Bäckerei mit vielen Sonnenblumenkernen oder anderen Kernen und Samen. Das Brot wird mit etwas Öl einfach in der Pfanne angebraten bis es goldbraun ist. Wer an dieser Stelle Kalorien sparen will, kann auch einfach sein Brot toasten oder im Ofen rösten. Das steht euch frei! Die Variante im Toaster ist  vermutlich die schnellste der o.g. Möglichkeiten.

Arbeitszeit: etwa 30 Minuten

Das war es auch schon! Die Kochkrake wünscht Bon Appetit!

 

Champignon-Hähnchen-Pfanne

Hier habe ich ein neues Rezept für alle Schleckermäuler und Anhänger von Champignons: Ein einfaches Pfannengericht mit Hähnchen, Champignons & einer leckeren Rahmsoße.

Champignon-Pfanne

Dafür braucht ihr nur wenige Zutaten:

  • 450g Hähnchenbrust (1 Packung)
  • 400g weiße Champignons
  • Rama Cremefine zum Kochen (7% Fett)
  • 1 große Zwiebel
  • Öl
  • Gewürze
  • Nudeln (150g-200g)

Mit diesen wenigen Zutaten könnt ihr im Handumdrehen ein fantastisches Gericht für zwei Personen zaubern. Zunächst solltet ihr ein bisschen Vorbarbeit leisten, indem ihr die Hähnchenbrüste in kleinere Streifen oder Stücke schneidet und das Fett entfernt. Danach solltet ihr die Champignons säubern und in Scheibchen schneiden, sowie die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden.

Als erstes werft ihr die Zwiebelwürfel in eine große mit Öl erhitzte Pfanne. Sobald die Zwiebeln etwas glasiger werden, könnt ihr das Fleisch, das ihr vorher mit Salz und Pfeffer gewürzt habt, in die Pfanne werfen und bratet das Fleisch goldbraun an. Wenn ihr seht, dass das Fleisch langsam goldig wird, könnt ihr alle Champignons hinzufügen. Das ganze erfordert jetzt ein wenig Geduld, denn die Pilze brauchen ein Weilchen, da diese zunächst ein wenig Flüßigkeit verlieren werden. Ihr müsst also regelmäßig umrühren und dann würzt ihr mit etwa einem gehäuftenTeelöffel Hühnerboullion in Pulverform nach. So entsteht eine unglaublich schmackhafte Soße, die den Geschmack der Pilze, Zwiebeln und des Fleisches vereint.

Währenddessen kocht ihr eure Lieblingsnudeln (150-200g). Ich nutze ausschließlich Vollkornnudeln, deshalb empfehle ich Vollkorn-Fusili 🙂

Wenn ihr merkt, dass sich die Soße um die Pilze und das Fleisch schmiegt, fügt ihr noch einen großzügigen Schuss der fettreduzierten Sahne hinzu und rührt alles noch ein letztes Mal um. Probiert euer Meisterwerk und gewürzt gegebenenfalls nochmal nach!

Das ganze könnt ihr dann in einem tiefen Teller auf den Nudeln servieren und mit Kräutern, wie z.B. frischer Kresse anrichten.

Arbeitszeit: etwa 30 Minuten

Guten Appetit wünscht die Kochkrake!

 

Knusprige Hähnchen Nuggets

Diese knusprigen Hähnchen Nuggets haben bisher groß und klein begeistert!
Chicken NuggetsZutaten:

  • Hähnchenbrust
  • Ungesüßte Cornflakes (z.B. von Seitenbacher)
  • 1 Ei
  • Gewürze (u.a. Salz, gemahlener Pfeffer, Paprikapulver, Hühner- oder Gemüseboullion)
  • 1 Schuss Milch oder Sahne

Zunächst müsst ihr das Fleisch waschen und abtropfen lassen, dann schneidet ihr die Hähnchenbrust in kleinere Stücke (so groß wie ihr es mögt). Ich mache meistens etwa 4-5 cm große Schnitzelchen, die etwa 1-2 cm dick sind.

Dann nehmt ihr das Ei und verquirlt es in einer flachen Schüssel oder einem Suppenteller mit einer Menge Gewürzen. Ich nutze immer schwarzen, gemahlenen Pfeffer, sowie Salz, Paprikapulver und Hühner- oder Gemüseboullion in Pulverform. Zum Schluss kommt noch ein Schuss Milch oder Sahne dazu. Ihr solltet an den Gewürzen nicht sparen! 😉

Die Panade besteht aus knusprigen, ungesüßten Cornflakes. Diese müsst ihr dafür mit der Hand zerdrücken, so dass die Cornflakes feiner werden. Benutzt am Besten für eure Cornflakes-Splitter ebenfalls eine flache Schüssel oder einen Suppenteller.

Jetzt kommt alles zusammen! Die Hähnchenschnitzelchen müsst ihr nun zunächst sorgfältig in das verquirlte Ei tauchen und dann in die Schüssel mit den Cornflakes drücken. Überall müssen Cornflakes-Splitter kleben. Das macht ihr mit dem ganzen Fleisch, bis ihr fertig seid.

Nun nehmt ihr eine Pfanne und bratet die Nuggets in z.B. Rapsöl goldbraun an! Woher weiß man, dass das Öl heiß wird? Der Stäbchentest kann Abhilfe schaffen. Haltet ein Holzstäbchen oder einen Zahnstocher in das Öl und wenn sich kleine Bläschen um das Stäbchen bilden, ist das Öl heiß genug. Wenn die Panade knusprig und goldbraun ist, dann ist auch das Fleisch i.d.R. durch! Natürlich ist man auf der sicheren Seite, wenn man ein Stück aufschneidet 🙂 Wie ihr seht, muss man nicht unbedingt zu Chicken Nuggets aus dem Kühlregal greifen!

Dazu passen Pommes Frites, Kartoffelspalten, ein leckerer Salat oder eine leckere Salsa, die ihr mit Mais und roten Kidney-Bohnen aufpeppen könnt. Wenn ihr mal etwas nachkocht, würde mich ein Fotokommentar freuen! 🙂

Bon Appetit wünscht die Kochkrake.

Gefüllte Hähnchenbrust im Speckmantel & Fächerkartoffeln

Fleisch, das jedem gelingt, so lautet das Motto dieses Rezeptes.

Kartoffeln

Zutaten:

  • große Hähnchenbrust
  • Bacon/Frühstücksspeck
  • Frischkäse
  • rotes oder grünes Pesto, je nach Vorliebe
  • Kartoffeln
  • Gewürze
  • Öl

Das Fleisch: Das Rezept ist super leicht: Zunächst müsst ihr die Hähnchenbrust einseitig wie eine Tasche aufschneiden, ähnlich wie beim Brötchen aufschneiden! Wenn die Tasche groß genug ist, füllt ihr zunächst eine großzügige Schicht Frischkäse in die Hähnchenbrust. Dann füllt ihr ebenfalls relativ großzügig das Pesto auf den Frischkäse, in die Hähnchenbrust. Von außen würzt ihr die Hähnchenbrust nun mit etwas gemahlenem Pfeffer, Paprikapulver und etwas Salz (Nicht zu viel, da Bacon ebenfalls salzig ist!). Dann umwickelt ihr die ganze Hähnchenbrust eng mit einigen Streifen Speck.

Die Kartoffeln: Ihr sucht euch ein paar gleichgroße Kartoffeln aus und wascht diese gründlich und entfernt ggf. unschöne Stellen. Dann Schneidet ihr die Kartoffeln wie auf dem Bild zu sehen: Ihr macht Einschnitte in die Kartoffel und zwar viele eng nebeneinander! Dann betreufelt ihr die Kartoffeln mit etwas Öl eurer Wahl und streut eure liebsten Gewürze auf die Kartoffeln. Hervorragend passen dazu Kümmel, Thymian, Rosmarin, Paprikapulver, Chilipulver – aber das entscheidet ihr!

Dann kommen die Kartoffeln und das Fleisch in den (auf etwa 230°C) vorgeheizten Backofen. Das Fleisch bleibt so lange drin, bis ihr seht, dass der Speck knusprig ist und die Kartoffeln, bis sie goldbraun sind!

Arbeitszeit: 20 Minuten

Dazu passt… eigentlich alles?! 😀

Guten Appetit, wünscht die Kochkrake.

Schokoladenküchlein mit flüssligem Kern

Für alle Naschkatzen und Schokoholiker habe ich hier jetzt genau das Richtige: Ein wunderbar saftiges Schokoladenküchlein mit flüßigem, warmen Kern.

Das ist mein absolutes Lieblingsrezept, wenn es um Schokolade geht!

11825560_10207717726165191_4621398295752893989_nDie Zutaten:

  • 2 Tafel Zartbitter-Schokolade
  • 1 Tafel Vollmilch-Schokolade
  • 180g Butter
  • 2 Eier & 2 Eigelb
  • 100g Zucker
  • 50g Mehl

Zunächst müsst ihr die 2 Tafeln Zartbitter-Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dann fügt ihr die 180g Butter zur geschmolzenen Schokolade hinzu und vermischt beides, bis eine homogene Masse daraus geworden ist.

In einer separaten Schüssel mixt ihr die 2 Eier und die 2 Eigelb mit 100g Zucker und lasst nach und nach 50g Mehl reinrieseln. Darunter müsst ihr dann vorsichtig die Schokoladen-Butter-Mischung mixen, bis alles gleichmäßig verteilt ist.

Die Masse füllt ihr dann mit einem Löffel in Muffinförmchen. Erst einen Esslöffel der Masse, dann 1-2 Vollmilch-Schokoladenstücke auf den Teig legen und dann wieder etwas von der Masse oben drauf füllen.
Das Rezept reichte bei mir bisher immer genau für 12 Küchlein, die Hälfte genau für 6 (übrigens auch problemlos möglich!)

Die Küchlein kommen für 10-12 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen!

Guten Appetit, ihr Naschkatzen!

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Herbstliches Ofengemüse

Wenn es mal unkompliziert und schnell gehen soll und die Küche möglichst sauber bleiben soll, dann empfehle ich Ofengemüse – abwechslungsreich und für jeden etwas dabei!

Screenshot 2015-11-01 20.33.47Zutaten:

  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis
  • Kartoffeln
  • rote/gelbe Paprika
  • rote Zwiebeln
  • Etwas Öl eurer Wahl
  • Gewürze

 

Zunächst wascht ihr das Gemüse und wärmt euren Ofen auf ca. 250°C (Umluft) vor. Dann achtelt ihr die Kartoffeln (Die Schale darf dran bleiben!) und schneidet den Hokkaido-Kürbis in zwei Hälften. Dann entfernt ihr das Innere des Kürbisses und schneidet den Kürbis in ein Centimeter dicke Scheiben. Diese Scheiben könnt ihr nochmal in der Mitte zerschneiden, sodass die Länge der Kürbisstücke in etwa der Länge der Kartoffelspalten entspricht. Dann ist die Paprika an der Reihe, – ebenfalls entkernen & klein schneiden. Zu guter Letzt macht ihr das selbe mit den Zwiebeln. Dafür schält ihr die Zwiebel und halbiert sie. Jetzt sollten sich die einzelnen Zwiebelschichten leicht voneinander ablösen lassen.

Das ganze könnt ihr entweder in einer großen Schüssel oder etwa auf dem Ofenblech vermengen (Denkt an das Backpapier!). Das ganze Gemüse wird auf dem Backpapier verteilt und mit etwas Öl übergossen. Ich empfehle hierbei Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Danach würzt ihr, so wie ihr es am liebsten mögt. Ich liebe es scharf, deswegen dürfen Chili-Flocken und Paprikagewürz nicht fehlen! Aber die Kräuter-Variante mit Thymian und Rosmarin schmeckt mir genauso gut. Ebenfalls bitte Salz und Pfeffer nicht vergessen! Spart nicht an den Gewürzen, sondern benutzt reichlich! Das Aroma des Ofengemüses wird die ganze Küche mit einem wunderbaren Duft füllen.

Dann ist Handarbeit angesagt: Alles gut vermengen, so dass an jedem einzelnen Gemüsestück Öl und Gewürze kleben. Danach müsst ihr das Gemüse auf dem Backblech in den Ofen schieben und warten bis das Ofengemüse goldbraun ist. Dazu passt  hervorragend etwas Sour Cream oder Kräuterquark.

→  10 Minuten Arbeit (ingesamt etwa 40 Minuten)

Bon Appetit!