Apfelbrot oder Apfelkuchen

Dieses Apfelbrot oder auch Apfelkuchen passt hervorragend zu Kaffeespezialitäten aller Art, zum Frühstück, aber auch als süßer Snack für zwischendurch! Durch die vielen Apfelstücke wird er unglaublich saftig. Perfekt für Anfänger und Apfelliebhaber, die Besuch zum Kaffeeklatsch erwarten!

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Zutaten:

  •  3 Äpfel der Sorte „Granny Smith“
  • 125g Mehl
  • 75g Zucker (Ich habe 45g Haushaltszucker & 30g Puderzucker genommen)
  • 3 Eier
  • 1 Packung Vanillezucker
  • etwas Zimt
  • ½ Packung Backpulver
  • Butter zum Einfetten

Stellt euren Backofen zunächst auf 160°C ein (Ober- und Unterhitze). Währenddessen könnt ihr anfangen den Kuchen vorzubereiten.

Zunächst schält ihr alle 3 Äpfel, würfelt sie und legt sie beiseite. Dann mixt ihr mit einem Handrührgerät 125g Mehl mit den 3 Eiern, dem ganzen Zucker, dem Zimt und dem Backpulver. Mixt alles solange, bis eine cremige, gleichmäßige Masse entsteht.

Dann fettet ihr eine Kastenform mit Butter ein. Entweder könnt ihr nun die eingefettete Kastenform von innen mit Paniermehl bestreuen oder aber ihr lasst diesen Schritt aus. Dann müsst ihr allerdings vorsichtiger beim rausholen des Kuchens sein, wenn ihr die Form nur fettet (das habe ich so gemacht!).

Hebt die Äpfel mit einem Topfschaber oder Löffel vorsichtig unter die Teigmasse. Das klappt besonders gut mit einer Bewegung von außen nach innen. Gebt den Teig dann in eure Kastenform.

Mittlerweile müsste der Backofen die richtige Temperatur haben. Der Kuchen sollte nun 45-50 Minuten gebacken werden. Fertig ist euer goldbrauner, saftiger Apfelbrot/-kuchen! Der Kuchen schmeckt übrigens warm und kalt hervorragend, auch noch nach 2 Tagen im Kühlschrank.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten (ohne Backzeit)

Bon Appetit wünscht,
die Kochkrake

Porridge mit gebratener Banane

Heute gibt es ein gesundes Frühstücksrezept für alle Schleckermäulchen: Porridge mit gebratener Banane, Honig, Zimt & Erdnussmus. Genau das Richtige, wenn das Butterbrot einfach zu langweilig geworden ist.IMG_2016-02-26 11:06:05
Zutaten:

  • 40-50g blütenzarte Haferflocken (z.B. von Kölln)
  • etwa 200-250ml Milch
  • 1 Banane
  • Zimt
  • Honig
  • Erdnussmus (z.B. von Alnatura)
  • 1 Teelöffel Öl

Zunächst gebt ihr die Haferflocken in eine Schüssel, besonders gut funktioniert ein Suppenteller. Dann fügt ihr die Milch hinzu, wobei ihr nach Gefühl schauen solltet, wieviel Milch ihr letztendlich braucht. Gebt die Schüssel in die Mikrowelle und lasst das Porridge bei 800W für etwa 2-3 Minuten aufköcheln . Nach den 2-3 Minuten rührt ihr einmal um und schaut ob der Haferbrei noch zu flüssig ist (dann weitere 1-2 in die Mikrowelle) oder ob er zu fest ist (dann etwas mehr Milch dazu und gut umrühren, evtl. nochmal 1 Minute in die Mikrowelle) oder ob er genau richtig ist :)

Währenddessen bratet ihr in einer mit Öl eingefetteten kleinen Pfanne zwei Bananen-Hälften an. Dafür schneidet ihr die Banane längs und bratet sie, unter mehrmaligem Wenden, solange an, bis sie leicht goldfarben geworden ist. Dann nehmt ihr die Pfanne vom Herd und gebt ein wenig Honig auf die Bananen.

Nun könnt ihr die Bananen auf dem fertigen Porridge platzieren, noch etwas Honig über den Haferbrei selbst geben, sowie alles mit etwas Zimt bestreuen. Danach gebt ihr noch einen gehäuften Teelöffel Erdnussmus hinzu, was sich besonders gut aufgrund seiner leicht flüssigen Konsistenz eignet. Natürlich könnt ihr auch Erdnussbutter nehmen, allerdings ist in den meisten Erdnussbutter-Varianten noch sehr viel Zucker enthalten. Ich präferiere 100% Erdnüsse, was nämlich gesünder ist und besser schmeckt!

Fertig ist ein reichhaltiges und gesundes Frühstück, das in nur wenigen Minuten zubereitet wurde!

Zubereitungszeit: max. 10 Minuten

Guten Appetit wünscht,
die Kochkrake

Das kleine Kartoffel-Gratin

Dieses Kartoffel-Gratin ist eine ist eine wunderbare Beilage und passt zu Fleischgerichten, Eierspeisen und Fischgerichten und ist somit ein Alleskönner! Eine Portion in einer Tapasschüssel oder kleinen Ofenform reicht für eine Person und ist somit auch bestens geeignet für Single-Haushalte! Meine Kochkrake-Besonderheit: Die Kartoffeln werden nicht geschält!
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Zutaten:

  • je nach Größe etwa 2-3 Kartoffeldrillinge (oder 1 Kartoffel mit dünner Schale)
  • 2-3 Esslöffel Rama Cremefine oder Sahne (7% Fett)
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
  • 2 Esslöffel geriebenen Gouda
  • etwas Butter oder Margarine

Die Kartoffeln werden nicht geschält, was dem Gratin einen besonderen Geschmack und tolle Konsistenz gibt. Kleiner Tipp: Wenn es optisch noch etwas schöner aussehen soll, empfehle ich die Kartoffeldrillinge mit der rötlichen Schale!

Säubert als erstes die Kartoffel(n) und schneidet sie in 0,5cm-dicke Scheiben. Diese werden dann erneut abgespült und in einen kleinen Kochtopf gegeben. Füllt Wasser in den Topf und fügt Salz hinzu. Dann werden die Kartoffeln für etwa 5 Minuten gekocht (ab dem Moment, wo es blubbert 😉 ). Bei größeren Kartoffelscheiben eher 6-7 Minuten.

Nach der Kochzeit kippt ihr das Wasser weg. Fettet die Ofenform mit ein bisschen Butter oder Margarine ein und ordnet dann die Kartoffelscheiben nacheinander in der Ofen- oder Tapasform an. Würzt die Kartoffelscheiben in der Form mit etwas gemahlener Muskatnuss. Vorsicht – nicht zu viel! Dann mischt ihr in einer kleinen Schüssel 2-3 Esslöffel Rama Cremefine mit etwas Pfeffer und einer Prise Salz und schüttet die gewürzte Sahne gleichmäßig über die Kartoffelscheiben.

Zu guter Letzt fehlt noch der geriebene Gouda, der über die Kartoffeln gestreut wird. Dann wird das Gratin bei 250°C (vorgeheizt geht schneller!) so lange gebacken, bis der Käse goldig-braun und knusprig geworden ist.

Fertig ist euer Augen- und Gaumenschmaus! Ich habe das Gratin letztens mit Roastbeef & Cole Slaw gegessen, aber auch die meisten anderen Fleisch-, Fisch- und Eierspeisen passen, meiner Meinung nach, hervorragend dazu!

Guten Appetit wünscht,
eure Kochkrake

 

Pflaumen-Crumble

Vor einigen Tagen habe ich ein Rezept für ein schnelles Apple-Crumble gepostet, jetzt habe ich eine zweite Variante für euch: ein Pflaumen-Crumble.

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Das originale Rezept findet ihr hier! Ersetzt dann den Apfel mit süßlichen Pflaumen und lasst den Apfelsaft einfach weg! Die Pflaumen haben genug Flüssigkeit :)

Guten Appetit wünscht euch,
eure Kochkrake

Polnische Küche: Eier in einer „Tartaren-Soße“

Was im Titel so seltsam klingt, heißt auf polnisch „Jajka w sosie tatarskim“. Leider habe ich keine angemessene deutsche Übersetzung gefunden. Diese Eier in einer tatarischen Soße kenne ich seit ich klein bin, denn meine Mutter hat diese Eier gerne zum Frühstück gezaubert.
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Zutaten (für 2-4 Personen):

  • 1 Dose geschnittene Champignons
  • 1 mittelgroßes Glas Cornichons
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 2 Becher saure Sahne
  • 2-3 Esslöffel Mayo
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Kocht zunächst 6 Eier hart und lasst diese nach dem Kochen in sehr kaltem Wasser abkühlen. Während die Eier kochen, müsst ihr eine Menge Schnibbelarbeit leisten oder ihr seid clever und holt euch Hilfe, dann geht’s schneller! Schneidet die Champignons, die Cornichons & die Gemüsezwiebel in sehr feine Würfel und gebt alles in eine große Schüssel. Achtet wirklich darauf, dass die Stücke nicht zu groß sind!

DSC04350Nach dem Kleinschneiden des Gemüses könnt ihr die Eier schälen und zum weiteren Abkühlen in den Kühlschrank legen.

Dann fügt ihr die zwei Becher saure Sahne zum Gemüse hinzu und gebt, je nach Löffelgröße, noch 2-3 gehäufte Löffel Mayonnaise in die Schüssel. Dann verrührt ihr alles gut und zu guter Letzt fehlen noch ein Spritzer Zitrone, Salz und weißer Pfeffer!

Um die Eier anzurichten schneidet sie jeweils in zwei Hälften und legt sie mit der flachen Seite auf einen Teller mit einem erhöhten Tellerrand, damit die Soße nicht über den Rand laufen kann. Dann verteilt ihr die Soße mit einem großen Löffel auf alle Eier, bis alle in der dicken Soße getränkt sind.

Dann kann entweder serviert werden oder aber man stellt den Teller für einige Zeit in den Kühlschrank (z.B. über Nacht), dann schmeckt es noch besser! Das Gericht kann man entweder zum Frühstück essen zu Brötchen & Aufschnitt oder als Abendessen mit Bratkartoffeln oder Pellkartoffeln, um mal einige Beispiele zu nennen.
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Zubereitungszeit: 30 Minuten

Bon Appetit,
eure Kochkrake

Schnelles & kalorienarmes Dessert: Apple-Crumble

Dieses Dessert ist nicht nur kalorienarm, sondern auch sehr schnell zubereitbar! Meine Apple-Crumble-Variation hat UNTER 250 Kalorien und ist somit ein wunderbarer Nachtisch für alle, die auf ihr Gewicht achten möchten und trotzdem nicht auf Süßes verzichten wollen!                                           DSC04202

Mein Apple-Crumble punktet aber nicht nur in Sachen Kaloriensparsamkeit sondern auch in puncto Einfachheit und Schnelligkeit, denn ich habe nicht länger als 7 Minuten für die Zubereitung gebraucht. Dann nur noch schnell in den Ofen und fertig ist der Gaumenschmaus!

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 kleiner Apfel der Sorte Granny Smith
  • Zimt
  • 2 EL Apfelsaft
  • 20g Mehl
  • 15g Zucker
  • 15g Lätta oder Halbfettmargarine
  • Etwas Puderzucker zum Dekorieren

20160121_152958Zunächst schält ihr den Apfel und schneidet ihn in dünne Scheiben oder Würfel. Diese füllt ihr dann in eine kleine Ofenform. Ich habe dafür ein kleines Tapas-Schälchen genommen. Dann beträufelt ihr die Äpfel mit insgesamt 2 Esslöffeln Apfelsaft und bestreut die Äpfel mit ordentlich Zimt!

Dann nehmt ihr euch eine kleine Schale und vermengt das Mehl, die Margarine & d20160121_154123en Zucker zu einem Teig. Diesen Teig müsst ihr dann zwischen euren Händen in kleine Teile zerbröseln, sodass am Ende die ganze Form bedeckt ist. Wenn eure Form zu groß ist, könnt ihr natürlich auch eine größere (doppelte) Portion der Streusel machen. Wer mag, kann auch noch ein klein wenig Vanille-Aroma zu den Streuselteig geben!

Das Ganze kommt dann in den bei 200°C vorgeheizten Backofen für etwa 15 Minuten. Bestreut den Apple-Crumble nach dem Fertigbacken noch ein wenig mit Puderzucker und fertig seid ihr mit eurem Nachtisch! Wer nicht auf die Kalorien achtet, dem empfehle ich eine Kugel Haselnuss-, Vanille-, oder Cookie-Dough-Eis :) Ansonsten passt auch eine leckere Vanillesoße.

Zubereitungszeit: max. 10 Minuten

Bon Appetit,
Eure Kochkrake

Flammkuchen

Ein wundervoller Gruß aus dem Elsass: der Flammkuchen – eine Kombination aus würzigem Speck mit Zwiebeln und einem leichten Teig mit Schmand darauf.

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Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 110 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Packung gewürfelten Speck
  • Je nach Größe 1-2 Zwiebeln.

Zunächst vermengt ihr Mehl, Salz, Öl und Wasser und knetet, bis ein glatter Teig entsteht. Es kann sein, dass ihr immer mal wieder etwas Mehl zum Kneten brauchen werdet, bis der Teig glatt wird und nicht mehr an den Händen klebt. Dann wickelt ihr den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank zum Ruhen.

Währenddessen vermischt ihr den Schmand oder Creme fraiche mit etwas Pfeffer und Salz. Ihr könnt testen, ob die Mischung gut ist, indem ihr einfach probiert. Wenn es schmeckt, könnt ihr den gewürzten Schmand zufrieden wieder in den Kühlschrank stellen 😀 Nun schält ihr die Zwiebeln, halbiert sie und schneidet sie in dünne Streifen.

Wenn der Teig lang genug im Kühlschrank war, könnt ihr ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kneten und ganz dünn ausrollen. Je dünner, desto besser! Denkt nur dran, dass ihr den Teig nachher noch auf ein Backblech legen müsst, ohne dass er zerreißt. Mit ein wenig Übung, sollte das allerdings einwandfrei klappen. Mit dem Nudelholz rollt ihr ihn also dünn aus und legt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, einem Pizzastein oder Ähnliches.

Jetzt könnt ihr den Teig großzügig mit dem gewürzten Schmand bestreichen und mit dem Speck und den Zwiebeln bestreuen. Die Zwiebeln sollten in ihren einzelnen Teilen und nicht als eine Scheibe darauf gelegt werden. Ihr solltet nicht an Zwiebeln oder Speck sparen! :)

Dann bei 200°C im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen. Der Flammkuchen sollte nicht zu dunkel werden, aber der Speck knusprig werden. Ich habe auch schon mit höheren Temperaturen und kürzerer Zeit gebacken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

Bon Appetit wünscht,
die Kochkrake!

Erdnuss-Aprikosen-Taler

Diese Erdnuss-Aprikosen-Taler schließen meine diesjährige Keks-Reihe ab und gehören ebenfalls zu meinen liebsten Plätzchen, was vermutlich an der nussig-süßen Kombination liegt :)
Erdnuss-Aprikosen-TalerZutaten:

  • 250g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Fläschchen Vanille-Aroma
  • 1 Prise Salz
  • 125g Butter oder Margarine
  • 250g geschälte Erdnüsse
  • 100g Aprikosenkonfitüre

Für den Teig gebt ihr zunächst Mehl, Zucker, Vanille-Aroma, Salz, das Ei und die Butter oder Margarine in eine Schüssel. Verknetet alles zu einem glatten Teig, indem ihr entweder eure Hände benutzt oder alles mit den Knethaken eures Handrührgerätes verknetet. Dann formt ihr den Teig zu einer Kugel, umwickelt ihn mit Frischhaltefolie und lasst den Teig etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.

peanuts-815565_960_720Dann müsst ihr Erdnüsse schälen bis ihr etwa 250g habt. Alternativ könnt ihr auch eure Küchenhilfe beauftragen, euch diese Aufgabe abzunehmen 😀 Ich empfehle wirklich, die Erdnüsse selber zu schälen, weil ich der Meinung bin, dass die Erdnüsse viel besser schmecken, als die gerösteten und bereits Geschälten.

Wenn der Teig lange genug im Kühlschrank geruht hat, rollt ihr ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus und stecht runde Plätzchen aus (wobei man die Form auch leicht variieren kann, aber Formen wie Nikoläuse, Sterne und andere spezielle Formen eher ungeeignet sind). Legt die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt die Kekse bei 200°C etwa 10-15 Minuten je nach Ofen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Erdnüsse in einen kleinen Topf geben und so lange Aprikosenkonfitüre (Extra) hinzugeben, bis die Erdnüsse leicht umhüllt sind und alles eine sehr dicke Masse geworden ist. Das klappt, indem man die Die Erdnuss-Aprikosen-Mischung erwärmt (Vorsicht! Nicht anbrennen lassen!). Die Masse verteilt ihr dann mit einem Löffelchen auf die Plätzchen. Dann lasst ihr alles erkalten.

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Bon Appetit und eine wunderbare Weihnachtszeit wünscht euch,

Eure Kochkrake

 

Kokos-Makronen

Mein zweites Keks-Rezept, das ich euch vorstellen möchte, ist das Rezept für saftige & zitronige Kokos-Makronen.

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Zutaten:

  • runde Backoblaten
  • 150 g Puderzucker
  • 200g Kokosflocken
  • Der Saft von ½ Zitrone
  • 4 Eiweiß

Super einfach und trotzdem lecker. Zunächst schlagt ihr das Eiweiß sehr steif und lasst den Puderzucker nach und nach während des Weiterschlagens einrieseln. Dann hebt ihr Kokosflocken und den Zitronensaft unter die Eiweißmasse.

Jetzt habt ihr die Wahl: Ihr könnt entweder mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf die Backoblaten setzen oder ihr benutzt eure Hände und formt damit einfach die Kokos-Makronen auf den Backoblaten. Ich muss sagen, dass ich es meist mit den Händchen mache, weil es viel schneller geht und man genauer arbeiten kann :)

Dann legt ihr die Makronen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backt diese im vorgeheizten Backofen bei 160°C für etwa 25 Minuten.

Fertig sind die Kokos-Makronen! Ein paar zusätzliche Tipps: Wer mit Kindern backt, kann die Mäuse sicherlich begeistern, indem er vorher die Eiweißmasse mit Lebensmittelfarbe einfärbt. Dann kann man auch rosane oder grüne Kokos-Makronen machen! Ansonsten kann man die Kokos-Makronen auch mit geschmolzener Schokolade verzieren.

Zubereitungszeit (mit Backen): etwa 40 Minuten

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Eine wunderbare Advents- und Vorweihnachtszeit wünscht euch,

eure Kochkrake :)

Himbeer-Sterne

Ich war gestern fleißig und habe vier verschiedene Sorten von Keksen gebacken, wovon ich euch vor Weihnachten drei Sorten vorstellen möchte! Die erste Sorte sind meine absoluten Lieblingskekse und heißen „Himbeer-Sterne“.

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Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 120g Zucker
  • 150g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Fläschchen Butter-Vanille Aroma
  • abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • 200g Himbeergelee (Ich habe „Himbeergelee nach Hausfrauenart“ von Schwartau genutzt)

Zunächst gebt ihr Mehl, Zucker, Butter, das Ei, Vanille-Aroma und die abgeriebene Zitronenschale in eine Rührschüssel und verknetet alles zu einem Mürbeteig händisch! Achtung: gutes Armtraining! ;). Wenn der Teig schön glatt und zu einer homogenen Masse geworden ist, formt ihr diesen zu einer Kugel und wickelt ihn in Frischhaltefolie ein. Der Teig muss nun etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Wenn der Teig im Kühlschrank geruht hat, rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus. Nun kommen eure Förmchen in den Einsatz. Ihr braucht, egal welche Form ihr letztendlich machen möchtet, immer ein großes und das passende kleinere Förmchen dazu. Ich habe mich, wie jedes Jahr, für Sterne entschieden. Ihr stecht also die großen Sterne aus und bei der Hälfte der großen Sterne, müsst ihr noch einen kleinen Stern in der Mitte ausstechen, sodass ein Rand entsteht.

Nun legt ihr die Sternenränder passend auf die ganzen Sterne und drückt den Rand leicht auf den unteren Stern. Das alles wiederholt ihr so lange, bis ihr keinen Teig mehr übrig habt.

Die zusammengesetzen Sterne müsst ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C etwa 10-12 Minuten je nach Wunsch des Bräunungsgrads. Zu dunkel würde ich sie allerdings auf keinen Fall werden lassen! Nach dem Backen nehmt ihr die Kekse vom Backblech und lasst sie auskühlen.

Wenn die Kekse ausgekühlt sind, erwärmt ihr das Himbeer-Gelee vorsichtig in einem Topf, bis es flüssig geworden ist und sich alles zu einer Masse aufgelöst hat. Dann füllt ihr behutsam mit einem Teelöffel das Gelee in die Sterne. Es kann sein, dass ihr ab und zu das Gelee erneut erwärmen müsst, da es während des Einfüllens wieder leicht erstarren kann, wenn man zu langsam arbeitet (so wie ich 😀 ). Wenn alle Kekse fertig sind, lasst ihr die Kekse auskühlen oder stellt sie kalt, bis das Gelee erstarrt ist. Wer mag, kann diese noch mit Puderzucker bestreuen.

Fertig sind meine Lieblingskekse!

Zubereitungszeit: etwa 1,5 Stunden

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Eine besinnliche Adventszeit und guten Appetit wünscht euch,
eure Kochkrake